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Liebe DVLfB-News Leserinnen und Leser,
die bundesweite Fachtagung findet in diesem Jahr zum Thema
Veränderung begleiten - Entwicklung gestalten
Verschiedenheit als Herausforderung für Lehrerfortbildung
vom Mittwoch, den 18.6.2008 bis Freitag, den 20.6.2008 im
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg (LI) statt.
Die Tagung wird als Kooperation des Deutschen Vereins zur Förderung
der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung mit dem LI Hamburg durchgeführt.
Unter dem Aspekt der Unterschiedlichkeit von Herausforderungen, auf die
Schule heute professionell antworten soll, will die Tagung Antworten geben,
welche Kompetenzen Lehrkräfte entwickeln und welche sich Fortbildnerinnen
und Fortbildner aneignen müssen. Die Vielschichtigkeit der Herausforderung
für die Beschäftigten im Schulsystem wird in fünf Arbeitsgruppen
bearbeitet: Schulstruktur, Individualisierung, Selbstverantwortete Schule,
Schulinspektion, Schule und Partner. Um während der Fachtagung die
fachlichen und institutionellen Perspektiven zu erweitern, werden in
übergreifenden "Expertengruppen" weitere fachliche Inputs gegeben und
diskutiert. Themenschwerpunkte sind Heterogenität, Change Management,
Eigenverantwortung, Professionalität und externe Evaluation und Controlling.
Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung geben dabei Expertisen,
die in den Workshops gemeinsam verarbeitet werden. Eine genauere
Beschreibung der Tagung und einen Anmeldebogen finden
Sie unter:
www.lehrerfortbildung.de
Mit besten Grüßen
Dieter Schoof-Wetzig
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DVLfB
Qualitätsentwicklung von Schulen - der Beitrag der Interkulturellen Bildung
Das neue forum Lehrerfortbildung-Heft 42 der Inka-Gruppe wird nächste
Woche erscheinen. Auf 150 Seiten gibt es einen repräsentativen Überblick
über Ansätze der qualitäts- und kompetenzorientierten Entwicklungen in
diesem Bereich. Auch für andere fächerübergreifenden Lernbereiche bietet
dieses Heft exemplarische Beispiele von Kompetenzdiskussionen und
praktische Tools. Blicke über Ländergrenzen nach Großbritannien,
der Schweiz oder zur OSZE runden die Darstellungen ab. Es werden Beispiele
von Schulentwicklung, Unterrichtsentwicklung und Personalentwicklung
präsentiert und diskutiert.
Inhaltverzeichnis: http://www.lehrerfortbildung.de/publi/forum42Inhalt.pdf
Bestellung im online-Shop des DVLfB unter www.lehrerfortbildung.de
Allen Vereinsmitgliedern wird das Heft in ca. 14 Tagen kostenlos zugesandt.
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Rheinland-Pfalz
Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit
von Schulen (AQS)
Die Agentur für Qualitätssicherung, Evaluation und Selbstständigkeit
von Schulen (AQS) ist in Rheinland-Pfalz eine selbstständige
Organisationseinheit im Geschäftsbereich des Ministeriums für Bildung,
Wissenschaft, Jugend und Kultur. Ein umfassendes Internetangebot
findet sich unter:
http://aqs.rlp.de/externe-evaluation
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Nordrhein-Westfalen
Zentren für Lehrerbildung
"Die neue Lehrerausbildung in Nordrhein-Westfalen setzt auf eine Stärkung
der Verantwortung der wissenschaftlichen Hochschulen und entspricht damit
der Zielsetzung des Hochschulfreiheitsgesetzes. Die höhere Verantwortung
ist gekennzeichnet durch
- die Errichtung eigenständiger Lehrerbildungszentren im Rang von Fakultäten,
in denen die zentrale Verantwortung für die Lehramtsstudiengänge wahrgenommen,
wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert und interdisziplinäre bzw.
unterrichtsbezogene Forschung betrieben wird,
- eine deutliche Stärkung der Fachdidaktiken und der empirischen Bildungsforschung
sowie
- die Akkreditierung der Studiengänge zur Qualitätssicherung und als Ersatz
des Ersten Staatsexamens."
Grundlagen_Grundsaetze.pdf
Nordrhein-Westfalen
Kompetenzteams
Das Konzept der Kompetenzteams gewinnt langsam an Kontur. Eine Übersicht
über die Kompetenzteams finden Sie hier:
Übersicht
Faltblatt
Eine Suchmaschine des Ministeriums für Schule und Weiterbildung bietet gezielt
die Möglichkeit, relevante Angebote zur Lehrerfortbildung zu finden:
Fortbildungsdatenbank
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Berlin-Brandenburg
Fortbildung wird in Berlin auf regionale Strukturen umgestellt
"In jeder Region werden Regionalkonferenzen fächerbezogen
eingerichtet. Mit diesem Gremium wird eine Qualifizierung und
Vernetzung der Fachvertreterinnen und Fachvertreter der einzelnen
Schulen angestrebt. In den Regionalkonferenzen wird über neue
Entwicklungen in den Fächern informiert und ein Austausch über
fachspezifische und fachübergreifende Fragen angeregt."
www.fortbildung-regional.de
Berlin-Brandenburg
Lernen mit digitalen Medien - E-Learning und Web 2.0
Die Leitthemen dieser 2. Brandenburgischen Landestagung
"Lernen mit digitalen Medien" am 16./17. April 2008 in Potsdam sind ua
die GESTALTUNG VON LEHR- UND LERNPROZESSEN MIT NEUEN MEDIEN
(T-Kompetenzentwicklung und digitale Partizipation, Nachhaltigkeit und Mehrwert
elektronisch gestützter Lernarrangements (E-Learning, Blended Learning),
Qualifizierung von DozentInnen (Motivation, Anerkennung,Mehrarbeit, Mehrwert)
und NEUE WEGE ZUM LEBENSLANGEN LERNEN (Web 2.0, Wissensmanagement,
Mobiles Lernen, Partizipative Lernkultur)
http://bildungsnetz-brandenburg.de/course/view.php?id=38
Berlin-Brandenburg
Qualifizierung der Fachberaterinnen und Fachberater
Die Qualifizierung der Fachberater und Fachberaterinnen in
Brandenburg wird durch 14 Module strukturiert: Themen sind
Erwachsenendidaktik und Fortbildungsmanagement bis hin zu
Arbeit mit kompetenzorientierten Aufgabenformaten und Lernen
in heterogenen Gruppen.
http://www.lisum.berlin-brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb2.c.430651.de
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Schleswig-Holstein
Nordbildung
Wenn sich fünf namhafte Bildungsunternehmen der Wirtschaft Norddeutschlands
unter dem Dach der Nordmetall zum gemeinsamen Handeln vernetzen, dann sollen
Synergien genutzt, Seminarwissen gebündelt und Angebote optimiert werden.
Dabei werden gerade auch im Schulbereich in Schleswig-Holstein und in
Mecklenburg-Vorpommern eine stattliche Anzahl von Fortbildungskursen
angeboten, die man normalerweise bei den staatlichen Bildungsinstitutionen
sucht. Die Angebote für schulische Führungskräfte und für Coachs für die
Berufsfindung sehen wie folgt aus
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Hamburg
Schulleitungsqualifizierung mit eigenem Informationssystem
In Hamburg findet in der Schulleitungsqualifizierung zur Zeit eine
Offensive mit den Schwerpunkten Personalentwicklung und Personalmanagement,
datengestützte Schulentwicklung und Führung statt. Eine besondere Informationsseite
stellt die aktuellen Informationen dar.
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Niedersachsen
Schulbudget
Ab 1. Januar 2008 verfügen alle niedersächsischen Schulen über ein eigenes
Basisbudget aus Landesmitteln. Die Verwendung des Geldes wird vom Schulvorstand,
in dem Lehrer, Eltern und Schüler vertreten sind, entschieden. So werden die Mittel
für die regionale Lehrerfortbildung wesentlich von den Schulen aufgebracht werden.
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Niedersachsen
Schulleitungsakademie geplant
In der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und FDP wurde folgendes
festgeschrieben: "Wesentliches Element der Qualitätsentwicklung der Schulen ist
die Eigenverantwortlichkeit. Die Schulen erhalten dabei die erforderliche Beratung
und Unterstützung und ein dauerhaftes Budget in angemessener Höhe. Nach
Einführung der Eigenverantwortlichen Schulen geht es nun darum, den Schulen
Ruhe und Kontinuität zu geben. Mit ihrer Einführung wächst auch die Verantwortung
der Schulleitung. Deshalb wird eine Schulleitungsakademie gegründet, an der die
Führungskräfte dem geänderten Berufsbild entsprechend aus- und fortgebildet
werden. Mit einer eigenen Arbeitszeitverordnung werden die Koalitionspartner
das Berufsbild Schulleitung klar definieren und dadurch die Schulleiterinnen
und Schulleiter stärken."
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Niedersachsen
Brückenjahr zwischen Kita und Grundschule
Das \"Brückenjahr\" unterstützt die Zusammenarbeit von Kindergarten und Schule
auch durch den Einsatz von 50 Beratungsteams und die Unterstützung von zwei
mal 250 Modellprojekten. In den Beratungsteams und Modellprojekten arbeiten
Fachkräfte aus Kindergarten und Schule gemeinsam an einem für alle Kinder
gelingenden Übergang in die Grundschule. Damit diese Aufgabe geleistet werden
kann, werden die Fachkräfte aus dem Elementar- und dem Primarbereich
gemeinsam fortgebildet.
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Hessen
Analysen zur Lehrerfortbildung
"Die hessische Fortbildungslandschaft 2006/07. Analysen zur Lehrerfortbildung"
lautet der Titel des zweiten hessischen Fortbildungsberichts, der im Februar 2008
erschienen ist. In dem Bericht werden die Akkreditierungsdaten aus dem Schuljahr
2006/07 ausgewertet und analysiert. Schulleitungen, Lehrkräfte, Träger von
Fortbildung, aber auch der Gesetzgeber erhalten damit einen Überblick über
die wichtigsten Entwicklungen auf dem hessischen Fortbildungsmarkt. Der
Bericht informiert auch über die unterschiedlichen Anbietergruppen, über die
verschiedenen Arten von Veranstaltungen und ihre Inhalte, über Teilnehmerstruktur
und Teilnehmerzahlen, über die Kosten und Dauer von Fortbildungsveranstaltungen,
über die Zufriedenheit der Teilnehmenden und über den Fortbildungsbedarf, der
sich aus den Ergebnissen der Schulinspektion ableiten lässt. In einer Analyse
des Fortbildungsmarktes unter wettbewerbstheoretischen Gesichtspunkten wird
gezeigt, weshalb sich der Staat aus diesem Markt nicht vollständig zurückziehen
sollte. Außerdem bietet der Bericht eine Übersicht über die Regelungen in anderen
Bundesländen. Der Bericht kann heruntergeladen werden
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Thüringen
6. Thüringer Bildungssymposium "Eigenverantwortung - Kindertageseinrichtungen
und Schulen auf dem Weg"
Das 6. Thüringer Bildungssymosium findet am 19. April 2008 an der Universität
Erfurt statt. Vielfältige Vorträge und Workshops setzten sich - unter dem zentralen
Thema "Eigenverantwortung - Kindertageseinrichtungen und Schulen auf dem Weg"
mit folgenden Aspekten auseinander:
- Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Kindergarten und in der Schule
- Bildungsplan und Lehrpläne - Rahmen für Entwicklungs- und Unterstützungsprozesse
- Kompetenzorientiertes Lernen und Lehren
- Individualisierung der Lehr- und Lernplanung
- Evaluationsprozesse und notwendige Konsequenzen
- Entwicklungs- und Lernbeobachtung (sowie Fragen ihrer Dokumentation)
- Individuelle Förderung eines jeden Kindes und Jugendlichen
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Bayern
Tagung "Netzwerkbildung und Wissensteilung - Schule als Learning Community"
Die Tagung (25.01.-26.01.2008 an der ALP) setzte sich mit der Schule als
Learning Community auseinander. Dies bedeutet, die Chancen des gemeinsamen
Lernens, der Wissensteilung und Netzwerkbildung zu erkennen und wahrzunehmen.
Soziale Netzwerke zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und externen Experten
bieten Lernpotenziale, die von vielen Schulen bereits erfolgreich aufgegriffen
werden. Digitale Werkzeuge und internetbasierte Dienste unterstützen diese
Prozesse der Wissensteilung und Netzwerkbildung.
In einem Internet - Blog werden die Themen der Workshops vorgestellt und
dokumentiert. Sie sind eingeladen, thematisch weiterzudiskutieren. Bitte nutzen
Sie dazu die Möglichkeit (ohne Anmeldung) einen \"neuen Kommentar schreiben\"
zu können. Besondere Themen waren ua das E-Portfolio, die Rolle von Blogs im
schulischen Lernen, die Entwicklung des E-Learnings.
http://lc-schule.imb-uni-augsburg.de/
http://www.bildungstechnologie.net/blog/dillingen
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Baden-Württemberg
Eröffnung des neuen Akademiestandortes Bad Wildbad
Über 200 Gäste waren zur feierlichen Übergabe des Akademiestandortes in
Bad Wildbad gekommen. Zwar fanden bereits seit Oktober die Lehrgänge für
die allgemein bildenden Schulen nicht mehr in Donaueschingen oder Calw,
sondern am neuen Standort statt. Aber am Freitag, den 22. Februar 2008,
wurden die modernisierten Gebäude der ehemaligen Versorgungskurklinik
nun offiziell vom Finanzministerium übergeben.
http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/akademien/2008/08_bwb_eroeffnung/index.html
http://lehrerfortbildung-bw.de/lak/wb/
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Sachsen
Vielfalt leben, verstehen, sehen, fördern
Das Sächsische Bildungsinstitut lädt ein zur Sommerakademie 2008
vom 14.07. 18.07.2008 im Schloss Siebeneichen, FTZ Meißen
http://www.sachsen-macht-schule.de/sbi/download_sbi/download_sbi/SOMA_Flugblatt.pdf
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Bremen
B.E.G.IN at school - Selbständigkeit macht Schule
Businesspläne aufstellen, den Markt einschätzen, die eigene Firma positionieren
mit Schülerfirmen oder Planspielen trainieren Jugendliche wirtschaftliches Denken
und unternehmerische Selbständigkeit. Der Wettbewerb B.E.G.IN at school
holt diese Projekte an die Öffentlichkeit.
http://www.lis.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen56.c.5458.de
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Mecklenburg-Vorpommern
Landesagentur für Schulberatung, Fort- und Weiterbildung
Die Landesagentur für Schulberatung, Fort- und Weiterbildung hat die Aufgabe,
Schulen in Fragen der Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung zu
beraten. Thomas Oertel leitet diese Einrichtung, Mitgliedern des Vereins aus
der Zeit seiner Mitwirkung im Vorstand des DVLfB bekannt.
http://www.bildung-mv.de/de/ausbildung/agentur/
Mecklenburg-Vorpommern
INKA - Interkultureller Arbeitskreis der LehrerfortbildnerInnen - Fachtagung
am 11. und 12.September 2008 in Wismar
Thema der Tagung wird \"Multiperspektivität im Fachunterricht\" sein.
INKA ist ein Arbeitskreis von Experten der interkulturellen Bildung und
Erziehung, die in der Lehrerfortbildung engagiert und im DVLfB
organisiert sind. Interessenten, die noch nicht Mitglieder der INKA-Gruppe sind,
wenden sich bitte an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
http://www.lehrerfortbildung.de
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Berufseingangsphase bundesweit
Schon im letzten Newsletter wurde auf die bundesweite Koordinationsgruppe
hingewiesen. Nachzutragen bleiben Links aus der Arbeit einzelner Bunderländer:
http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.289395.de
http://www.rps-schule.de/gym/berufseingangsphase/index.html
http://www.gym.seminar-freiburg.de/Berufseingangsphase/Berufseingang2007.pdf
http://www.li-hamburg.de/abt.lif/bf.2450/index.html
http://www.lis.bremen.de/detail.php?gsid=bremen56.c.7572.de
Die nächste Koordinationssitzung wird im September stattfinden. Interessenten wenden
sich bitte an Maja Dammann, LI Hamburg oder Marianne Huttel, AfL Hessen.
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Österreich
Modellversuch "Neue Mittelschule"
In Österreich gibt es ein differenziertes Schulsystem. Nach der Grundschule
können sich die 10-Jährigen entscheiden, ob sie ins Gymnasium oder in die
Hauptschule wechseln. Die österreichische Hauptschule unterscheidet sich
von der deutschen; den Absolventen und Absolventinnen stehen alle
weiterführenden Schulen offen, genaues dazu:
http://www.bmukk.gv.at/schulen/bw/abs/Hautpschulen1535.xml
Das Problem der "Selektion" durch diese zwei Schulformen, findet sich vor
allem in stadtnahen Gebieten, wo auffälligerweise "die Guten" ins Gymnasium
und "die Anderen" in die Hauptschule gehen.
Die Hauptschule bietet äußere Leistungsdifferenzierungsgruppen, welche vorsehen,
Schüler und Schülerinnen in den Hauptfächern in kleineren Gruppen zu fördern.
Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Mobilität zwischen den Gruppen so gut wie
nicht vorhanden ist. D.h. einmal in einer schlechteren Leistungsgruppe eingestuft,
sinkt die Chance des Aufstiegs in eine bessere Leistungsgruppe. Da wissenschaftliche
Untersuchungen zeigen, dass Schüler und Schülerinnen vor allem dann gut
lernen, wenn es leistungsheterogene Klassen gibt, entstand die Idee "der neuen
Mittelschule".
Im Schuljahr 2008/2009 soll der Modellversuch "Neue Mittelschule", welcher
einen gemeinsamen Unterricht aller 10 - 14-Jährigen vorsieht, starten. Das
Ziel ist, neben der Vermeidung einer zu frühen Selektion, die Individualisierung
der Schüler und Schülerinnen ohne äußere Leistungsdifferenzierung in den
Mittelpunkt zu stellen.
Siehe hierzu: http://www.bmukk.gv.at/schulen/bw/nms/index.xml
Die Umsetzung dieses Projekts steht vor einigen Herausforderungen: So sind es
vor allem die Hauptschulen, die motiviert mitmachen, während die Gymnasien in
einer erschreckenden Minderzahl dabei sind:
http://www.kurier.at/nachrichten/124801.php
Der Funke an Begeisterung und Innovation der im Zitat der Unterrichtsministerin
Claudia Schmied (aus dem Artikel, siehe oben) zu spüren ist, greift hoffentlich
bald auf mehrere Systembeteiligte über:
"Nach 30 Jahren Debatte sei jetzt die Tür einen Spalt breit offen. `Das ist eine
große Chance, dass Bewegung, Frischluft und Innovation in das sehr historisch
geprägte Bildungssystem kommen."
In Schulgipfeln werden die bildungspolitischen Innovationen öffentlich diskutiert:
http://www.bmukk.gv.at/medienpool/15792/schulgipfel_071213.pdf
(Bericht von Anneliese Schluga an der Universität Innsbruck)
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Schweiz
Worlddidac 2008 Basel, 29. - 31. Oktober 2008
Dieses Jahr findet erneut die Worlddidac, die grösste internationale
Bildungsmesse für alle Lehrpersonen, Schulleitungen und Fachpersonen
im Bildungswesen statt.
\"Erfolgreich am Wind\" lautet das diesjährige Motte des \"Forum Weiterbildung\"
und setzt sich mit den Bewegungen auseinander, die durch die vielen
Windströmungen im Bildungswesen entstehen. Erfolgreich auf den Wellen
zu segeln, zu surfen und oben zu bleiben, sich mit \"Change\" auseinandersetzen
und damit umzugehen, will das Forum Weiterbildung am Stand, mit Referaten
und mit Workshops aufzeigen.
Das \"Forum Weiterbildung\" ist ein Partnerschaftsprojekt des ULEF (Instituts
für Unterrichtsfragen und Lehrer/innenfortbildung Baselstadt), der Fachstelle
Erwachsenenbildung Baselland, der Fachhochschule Nordwestschweiz
Pädagogische Hochschule, der Pädagogischen Hochschule Zürich und
der schweizerischen Zentralstelle für die Weiterbildung der Mittelschullehrpersonen
und hatte schon an den Messen im 2004 und 2006 einen eigenen Auftritt
mit Referaten und Workshops.
http://www.worlddidacbasel.com/
http://www.ulef.bs.ch/
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Südtirol
Viseus - 2007 - 2009 Virtuell vernetzte Sprachwerkstätten an europäischen Schulen
Hauptsächlicher Zweck dieses Projekts ist es, ein wissenschaftlich fundiertes
Fortbildungskonzept für Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und kreatives
Sprachenlernen zu entwickeln, das auf reformpädagogisch geprägten
Erfahrungen von Lehrerinnen und Lehrern basiert und wissenschaftliche
sowie technische Innovationen im Bereich Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit
nutzt. Beteiligt sind Schulen mit Primar- und/oder unterer Sekundarstufe
aus sechs europäischen Ländern sowie aus jedem dieser Länder eine
wissenschaftliche Einrichtung, die im Bereich der Lehrerausbildung
und/oder Lehrerfortbildung tätig ist. Koordinator für Südtirol: Harald Angerer
http://www.viseus.eu/
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Goethe-Institut
Qualität entwickeln. Neue Wege in Unterricht und Lehrerbildung
Der Gesamtverband Moderne Fremdsprachen (GMF) führt den Kongress
"Qualität entwickeln. Neue Wege in Unterricht und Lehrerbildung" am
27. - 29. März 2008 in Leipzig. Der GMF lädt alle Lehrerinnen und Lehrer
moderner Fremdsprachen sowie alle Interessierte sehr herzlich zum
Jahreskongress 2008 nach Leipzig ein. Der Kongress steht unter dem
Motto Qualität entwickeln. Neue Wege in Unterricht und Lehrerbildung
und bietet damit Interessierten aus Schule, Wissenschaft und Bildungspolitik
ein Forum für die dringend erforderliche Debatte über die Qualität von
Fremdsprachenunterricht.
http://www.uni-leipzig.de/gmf/
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Der Deutsche Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (DVLfB)
versteht sich als Institution für die professionelle Förderung der Lehrerfortbildung und
Schulentwicklung. Wenn Sie in dieser Lerngemeinschaft mitwirken, diese unterstützen,
mehr Information erhalten möchten, können Sie Mitglied werden. Sie erhalten auch in
diesem Jahr das Musterqualitätshandbuch für Lehrerfortbildung (56,- Euro im Handel)
als Vereinsleistung. Der Vereinsbeitrag beträgt zur Zeit 40,- Euro im Jahr.
Die Beitrittserklärung kann auf der Website des Vereins heruntergeladen werden:
http://nibis.ni.schule.de/~dvlfb/verein/Beitrittserklaerung2005.pdf
Alle weiteren Vereinsunterlagen finden Sie unter:
http://www.lehrerfortbildung.de/verein/index.htm
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Dieter Schoof-Wetzig
Deutscher Verein zur Förderung der Lehrerinnen- und Lehrerfortbildung (DVLfB)
Geschäftsstelle
c/o NiLS
Keßlerstr. 52
31134 Hildesheim
www.lehrerfortbildung.de
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